#YoMeQuedoEnCasa ("Ich bleibe zuhause")

Hallo, liebe Freunde und Unterstützer,

 

unser Text vom 23. März ist leider missverständlich formuliert. Wir hatten nach einem turbulenten Vormittag mit vielem Abwägen bereits die Entscheidung getroffen, hier in Curahuasi zu bleiben und uns nicht auf die Rückholliste einzutragen, weil wir es aus vielen verschiedenen Gründen nicht sinnvoll finden, nach Deutschland zurückzukehren. Allerdings kann sich die Situation immer ändern. Daher bitten wir euch weiterhin um Gebet. Zurzeit müssen hier viele wichtige Entscheidungen getroffen werden (im Hospital, in der Schule, von Singles, von Familien) und jeder einzelne benötigt ganz viel Weisheit. Es gibt auch Missionare, die nach Deutschland zurückwollen (bspw., weil ihre Zeit zu Ende ist), aber es gerade gar nicht können. Auch dafür, dass sie nach Deutschland kommen, dürft ihr gerne beten.

 

Gerade eben hat der Präsident verkündigt, dass unsere landesweite Quarantäne um 13 Tage (bis zum 12.04.) verlängert wird.

 

Vielen Dank für die vielen Nachfragen, Eure Gebete und Eure Unterstützung.

#NosotrosNosQuedamosEnCasa // #WirBleibenZuhause

 

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Buchempfehlung

Von Jonathan: Manch einer hat durch Corona vielleicht mehr Zeit als sonst und sucht nach guten Büchern. Eines, das ich vor ein paar Monaten gelesen habe, möchte ich daher unbedingt empfehlen: Ein Leben im Sieg von Dennis McCallum.

Der Autor konzentriert sich hauptsächlich auf eine sehr praktische und anschauliche Auslegung von Römer 5-8. Das Buch richtet sich dabei eher an Menschen, die schon einige Zeit an Jesus glauben.

Da das Buch zur Zeit leider ausverkauft ist, kann man es auch kostenlos unter:

https://clv.de/Buecher/Glaube-Nachfolge/Ein-Leben-im-Sieg.html

downloaden. Den eigentlichen Preis kann man dem CLV ja auch einfach so überweisen.

Unter dem Link kann man auch eine kurze inhaltliche Beschreibung finden.

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Bitte betet!

Liebe Freunde und Unterstützer,

wir haben einen etwas turbulenten Vormittag hinter uns, weil im Raum stand, dass wir uns für die Rückholaktion der Deutschen aus Peru anmelden sollten. Dabei ging es vor allem um Mandys Vorerkrankung. Das Ergebnis vieler Abwägungen ist aber, dass es im Moment wohl sinnvoller wäre, in Curahuasi zu bleiben. Bitte betet weiterhin um Weisheit für uns und auch alle anderen Missionarsfamilien, von denen einige vor schwierigen Entscheidungen stehen. Auf das Hospital werden wohl herausfordernde Zeiten kommen und es gilt, weise Entscheidungen zu treffen. Bitte betet für uns!

Aktuell (23.03.20 13:20) liegt die Zahl der landesweit Infizierten bei 395 und 5 Toten. In unserem Bundesstaat Apurímac wurde bisher noch niemand positiv getestet (wir wissen allerdings nicht, wie viele überhaupt bei uns getestet wurden).

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In Quarantäne

Als die Anordnung kam, dass kein Schulunterricht mehr stattfinden dürfe, beschlossen wir, ganz privat eine Betreuung für die deutschen Missionarskinder anzubieten, deren Eltern im Krankenhaus arbeiten. Dazu wollten wir uns im Kinderclubhaus treffen. Wir bereiteten alles vor und freuten uns wirklich auf die Zeit. Sonntagabend saßen wir dann vor dem Laptop und schauten uns eine Rede des Präsidenten zur aktuellen Corona-Situation an. Ergebnis: nationaler Notstand mit zweiwöchiger Quarantäne für ganz Peru. Wir müssen jetzt zuhause bleiben und dürfen nur zum Einkaufen oder medizinischen Angelegenheiten das Haus verlassen. Jonathan hat noch schnell die deutschen Schulmaterialien an die Missionarsfamilien verteilt, damit die Kinder zuhause damit arbeiten können.

 

Die Straßen werden jetzt angeblich mit Polizei und Militär kontrolliert. Wir sehen allerdings weiterhin viele Nachbarn ihrem gewohnten Tagesgeschäft nachgehen - etwas frustrierend, wenn man sich selbst an die Quarantäne hält, aber auch ein wenig nachvollziehbar, wenn man weiß, dass viele Peruaner von dem täglichen Geschäft existenziell abhängig sind.

 

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...und Schulstopp!

Der peruanische Präsident hat wegen des Corona-Virus diverse Maßnahmen angeordnet. Unter anderem wurden alle Schule geschlossen. Bei zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 13 bestätigen Fällen erschien uns diese Maßnahme doch reichlich übertrieben. Aber wer weiß, wie man in einem Land wie Peru reagieren sollte, wenn man auf eine unzureichendes Gesundheitssystem zurückgreifen muss und viele ältere Menschen in schlechtem Gesundheitszustand hat. Unsere Ärzte gehen zumindest davon aus, dass es in Peru viele Tote geben wird. Vielleicht sind diese drastischen Maßnahmen dann doch angemessen. Ähnlich wie in Deutschland werden auch hier Hamsterkäufe vollzogen und wir sind sehr gespannt darauf, was uns noch erwartet.

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