!!! BITTE BEACHTEN: In Zukunft ist unsere Webseite nur noch unter www.familie-rosenkranz-in-peru.net erreichbar. !!!

Die große Mauer

Am vergangenen Freitag haben wir mit einigen deutschen Kindern den Schulgottesdienst veranstaltet. Da bereits auf der Homepage von Diospi Suyana ein Artikel erschienen ist, werden wir diesen hier nur verlinken:

https://www.diospi-suyana.de/es-ist-leichter-mauern-zu-errichten-als-niederzureissen/

 

Weiterer wichtiger Link:

https://www.diospi-suyana.de/veranstaltungen/

Unser "Chef" Dr. Klaus-Dieter John ist gerade zu 30 Vorträgen über Diospi Suyana in Deutschland und den Niederlanden unterwegs. Vielleicht ist er ja ganz in Eurer Nähe - Ihr solltet es nicht verpassen!

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Stromausfall!

...lautet die richtige Antwort!

Samstagnachmittag war plötzlich der Strom weg. Das ist hier zunächst nichts Ungewöhnliches. Allerdings dauert ein Stromausfall sonst nur wenige Stunden. Stromausfälle, die einen ganzen Tag dauern, werden zuvor angekündigt. Langsam kamen die Gerüchte auf und irgendwann kam die Nachricht aus Abancay (Regionalhauptstadt), dass im staatlichen Elektrizitätswerk ein Kurzschluss einen Brand ausgelöst habe und einiges zerstört worden sei (vor allem auch, weil mit Wasser gelöscht wurde - siehe Bilder!). Hunderttausende Menschen waren ohne Strom. Von manchen hieß es, dass es nur wenige Stunden dauern würde, bis alles wieder in Ordnung sei. Andere sprachen von zehn Tagen. Da in Peru alles länger dauert, stellten wir uns auf zehn Tage ein. Montagabend surrte plötzlich der Kühlschrank wieder! Es hatte also tatsächlich nur 50 Stunden gedauert. Ein Lob nach Abancay!

Für uns war es einerseits ärgerlich, weil viele Lebensmittel auftauten, die jetzt verbraucht werden mussten. Einige mussten wir auch an die Schweine von Tielmanns verfüttern. Andererseits war es auch eine positiv-abenteuerliche Erfahrung, bei Kerzenschein zu essen, im Stockdunkeln durch Curahuasi zu fahren oder die Milchstraße so gut sehen zu können. Zwischendurch haben wir im Krankenhaus geduscht und Laptops und Handys aufgeladen. Das Krankenhaus war wie eine Lichtinsel im dunklen Curahuasi, weil es einen Notstromgenerator hat (Wer das 1. Buch von Klaus gelesen hat, kennt die spannende Geschichte des Generators: 1. Teil & 2. Teil).

Wir sind auf jeden Fall sehr dankbar, dass es wieder Strom gibt, weil es das Leben doch sehr vereinfacht und viele Vorteile hat.

 


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Quiz: Was ist bloß los in Curahuasi, wenn...

...alle früher schlafen gehen?

...jeder seine mobilen Daten schneller als sonst verbraucht?

...die Bärte mancher Männer ungepflegt aussehen oder manche gar ungepflegter riechen?

...man die Sterne noch besser sehen kann?

...die Familien ihren gesamten Kühl- und Gefrierschrank leeren?

...die Kerzenvorräte zur Neige gehen?

...einige zum Duschen ins Hospital gehen?

 

Die Antworten könnt ihr in den Kommentarbereich schreiben. Die Lösung folgt bald!

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Erinnerung: Fotowand

Mittlerweile haben wir unser Zuhäuschen persönlicher eingerichtet. Dazu gehört auch eine Fotowand, die uns sehr wichtig ist. Auf der seid Ihr zu sehen - zumindest einige von Euch! Wir haben Euch in den vergangenen Monaten gebeten, uns Fotos von Euch in digitaler Form zu schicken. Vielen Dank an alle, die sie uns bereits geschickt haben! Wir erinnern uns sehr gerne über die Fotos daran, wer uns alles unterstützt. Das macht uns dankbar und gibt auch ein Gefühl der Sicherheit.

Es fehlen aber noch ganz viele Gesichter (vor allem Verwandte!). Bitte mailt uns doch aktuelle Fotos von Euch zu (ihr dürft sie natürlich auch gerne per Post schicken, da freuen wir uns auch, wäre aber deutlich aufwändiger).

Fotos an: familie-rosenkranz-in-peru@gmx.de

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Choquequirao

Von Jonathan: Wir hatten eine Woche Ferien und drei Tage davon habe ich genutzt, um mit ein paar jungen Leuten von Diospi eine Wanderung nach Choquequirao zu unternehmen. Choquequirao wird als Alternative zu Machu Picchu beworben. Allerdings reist man nicht gemütlich per Zug an, sondern muss, nachdem man bei über 3.100 m ü. NN gestartet ist, auf 1.470 m ü. NN absteigen, um dann erneut auf über 3.100 m ü. NN hochzuwandern. Für den Hinweg legt man dabei über 20 Km zurück. Der Vorteil ist, dass eben deshalb dort fast keine Touristen anzutreffen sind. Irgendwann würde ich den Weg gerne mit Mandy laufen (die würde ich aber auf ein Reitpferd setzen ;-). Dann schreiben wir auch mal mehr zum historischen Hintergrund von Choquequirao.

Ein tolles Erlebnis auf dem Hinweg war für mich, einen Andenkondor aus relativ geringer Entfernung sehen zu können. Sonst konnte ich sie nur im Abstand von über einem Kilometer durchs Fernglas beobachten.


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