Lernhelfer gesucht!

Wir suchen Lernhelfer/innen, die bereit sind, einige Monate in Curahuasi/Peru Missionarsfamilien zu unterstützen (je länger, desto besser!).

 

Voraussetzungen: lebendige Beziehung zu Jesus Christus, einverstanden sein mit dem Handbuch von Diospi Suyana, abgeschlossenes Abitur, Selbstständigkeit, Erfahrungen im Umgang mit Kindern

sehr hilfreich: Spanischkenntnisse (Grundkenntnisse sind Voraussetzung)

gerne gesehen: Französischkenntnisse, die Fähigkeiten, ein Instrument spielen und beibringen zu können

Finanzielles: ein Zimmer in einer WG wird kostenlos zur Verfügung gestellt, für die alltägliche Versorgung gibt es ein kleines Taschengeld, Flug, Reisen, etc. müssen selbst bezahlt werden

Aufgaben: Die Missionarskinder gehen in Curahuasi auf eine Schule unseres Vereins. Dort werden sie gemeinsam mit peruanischen Kindern auf Spanisch unterrichtet. Aus einigen Unterrichtsfächern werden sie herausgenommen, um Deutschunterricht zu haben (zurzeit 2. bis 8. Klasse). Viele der Kinder haben außerdem Englischunterricht. Einige lernen auch Französisch, Latein, Mathe oder Physik. Der Lernhelfer hat die Aufgabe, sie bei der Bearbeitung des Materials zu unterstützen. Die Kernarbeitszeit beginnt in der Regel um 07:45 Uhr und endet um 13:05 Uhr (Mo-Fr). Nach Möglichkeit kann man auch nachmittags eingesetzt werden – das hängt dann von den individuellen Aufgaben ab.

 

Bei Interesse oder weiteren Fragen bitte einfach bei uns melden!

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Lehmofen

Von Jonathan: In den letzten Wochen habe ich gemeinsam mit Matthias Rehder einen Lehmofen gebaut:

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Projektwoche

Von Jonathan: In der vergangenen Woche haben wir an der Schule eine Projektwoche durchgeführt, die mit der Präsentation der Projekte und der Feier des 6. Schulgeburtstages endete. Ich habe ein Projekt zum Thema Vogelarten in und um Curahuasi durchgeführt.

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Abschluss des 2. Mutter-Kind-Kurses

Von Mandy: Vergangene Woche durften wir wieder einen Mutter-Kind-Kurs abschließen. Neun Mütter erhielten ein Zertifikat und dazu eine Bibel in einfacher Sprache. Wie beim letzten Mal waren alle Mamas ganz stolz. Dieses Mal hatten wir sogar den Schulleiter des Colegio Diospi Suyana, Christian Bigalke, eingeladen, ein paar Worte an die Mütter zu richten. Wir feierten den erfolgreichen Kursabschluss mit Kaffee und Kuchen, schönen Bildern und netter Gemeinschaft. Da sich alle Mütter auch weiterhin jede Woche treffen wollen, werden wir gerne weitermachen.

Wir freuen uns, dass diese Kurse so gerne angenommen werden, sehr viele Fragen gestellt werden und die Mamas meist sehr verbindlich kommen, was hier keine Selbstverständlichkeit ist. Jede Woche durften wir ein Thema wie beispielsweise Bindung und Beziehung zum Kind aufbauen, einen guten Schlafrhythmus finden oder Beikost einführen behandeln. Außerdem waren eine Physiotherapeutin (Vikky de Jager), eine Zahnärztin (Hanna Tielmann) und eine Kinderärztin (Martina John) zu Besuch im Kurs, um den Müttern gute Tipps zu geben. Neben Übungen, Massagen und Singspielen mit den Babys, wurden auch einfache Rückbildungsübungen mit den Mamas gemacht und über einen Bibelvers gesprochen. Wir hoffen, dass die Inhalte der Kurse und die Andachten Kreise in den Familien ziehen und Veränderungen in ihrem Leben bewirken. Vielen Dank an alle, die immer wieder für die Mutter-Kind-Kurse beten.

 

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Thema: Sexueller Missbrauch

Von Jonathan: Zurzeit beschäftigen wir uns am Colegio mit dem Thema "Sexueller Missbrauch". Mit den Schülern haben wir dies während der Klassenlehrerstunde thematisiert. Alle Schüler haben zum Abschluss einen Zettel erhalten, auf dem sie ankreuzen konnten, ob sie je Opfer von sexuellem Missbrauch wurden und gerne Hilfe hätten. Von weniger als 300 Schülern haben dies tatsächlich 31 Schüler bejaht. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

Das spiegelt leider peruanische Zustände wider. Peru liegt auf Platz 3 der Welt, was angezeigte Missbrauchsfälle betrifft. Eine Untersuchung in unserem Bundesstaat (Apurímac) hat ergeben, dass 78% aller Frauen Gewaltopfer durch ihren Partner wurden. Das sind wirklich erschreckende Zahlen, die einem wieder bewusstmachen, in welchen Zuständen manche Familien sind.

Wir haben dieses Thema auch am Dienstagabend in der Elternschule behandelt und auch ihnen die Möglichkeit gegeben, anzugeben, ob sie Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Die Auswertung dazu steht noch an.

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