Diesen Satz haben wir nie schreiben wollen...

"Jetzt haben wir uns lange nicht mehr gemeldet..."

Tja, aber nun haben wir doch seit zwei Monaten nichts mehr von uns berichtet. Da wird es nun höchste Zeit:

 

Im Januar haben wir uns zwei Wochen Urlaub genommen, um in den Norden Perus zu reisen. Diese Zeit hat uns sehr gut getan und die Möglichkeit gegeben, für das neue Schuljahr aufzutanken. Seit dem 01. Februar arbeiten wir wieder in der Schule, um das neue Schuljahr vorzubereiten. Auch die deutschen Missionarskinder haben wieder mit Fächern wie Deutsch, Englisch oder Französisch begonnen. Jonathan versucht daher, einen Spagat zwischen der Schuljahresvorbereitung mit den Kollegen in der Schule und der Betreuung seiner Deutschschüler.

Mandy hat mit dem Kindergartenteam zusammen viele Besprechungen und Fortbildungen gehabt. Es wurden einige Veränderungen vorgenommen, um zum Beispiel mehr mit den Kindern zu interagieren und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, zumindest mit einem Teil der anderen Kinder zu kommunizieren.

Am Montag hat das neue Schuljahr zwar offiziell begonnen, allerdings dürfen wir zunächst einmal nur virtuell unterrichten. Wir hoffen und beten aber, dass irgendwann wenigstens immer 50% der Schüler in die Schule kommen dürfen.

Wie jedes Jahr sind wieder einige neue Kollegen dazugekommen. Bisher haben wir den Eindruck, dass wir mit einem sehr motivierten und auf Jesus ausgerichteten Team arbeiten dürfen.

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Eine etwas andere Weihnachtsfeier

Im gesamten Kalenderjahr 2020 durften wir keinen Kinderclub durchführen und daher war uns auch die jährliche Kinderclubweihnachtsfeier versagt. Dennoch wollten wir gemeinsam mit Familie Tielmann eine Art Straßenweihnachtsfeier durchführen. Wir informierten ein paar Familien und luden Kinder auf der Straße ein. Die Mundpropaganda tat dann das Nötige.

Nach einer Begrüßung, einer kurzen Botschaft und Gebet bekam jeder ein Stück Panettone und einen Becher heiße Schokolade. Für die Kinder hatten wir 75 kleine Geschenktüten mit einem persönlichen Gruß, Süßigkeiten, Obst, einem Kinderbibelmalcomic, Zahnbürsten und einem kleinen Geschenk vorbereitet. Es kamen so viele Kinder, dass die Tüten nicht ausreichten und sie in der folgenden Woche noch an unsere Haustür kamen, um ihre Geschenktüten abzuholen. Fast 40 Erwachsene und nochmal zehn Jugendliche waren dabei. Für sie hatten wir Bibeln besorgt und so konnten wir 50 Bibeln an Familien unseres Viertels weitergeben. Wir hoffen und beten, dass diese Bibeln fleißig gelesen werden und GOTT die Herzen der Menschen anrührt.


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Ein aktueller Videoeinblick

Die Christliche Gemeinde Darmstadt veranstaltete letzten Samstag einen Missionsbasar, für den wir einen kurzen Videogruß mit Einblicken in unsere aktuelle Arbeit und die Situation vor Ort vorbereitet hatten. Im Anschluss waren wir live über ZOOM zugeschaltet und haben Fragen beantwortet. Diese Möglichkeit hat uns sehr gefreut, auch weil wir dadurch Bekannte wiedersehen konnten. :-)

Das dafür erstellte Video wollen wir nun auch gerne Euch zum Anschauen zur Verfügung stellen:


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Heute vor drei Jahren

...flogen wir zum ersten Mal nach Peru! Das möchten wir nutzen, um uns nochmal ganz herzlich bei allen zu bedanken, die uns in den letzten Jahren mit Gebet, Finanzen, lieben Nachrichten, Post, etc. unterstützt und begleitet haben. GOTT segne Euch!

Hier noch ein paar Erinnerungen an den 09.11.2017:

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Kinderclubbolsas

Wegen Corona ist es uns weiterhin verboten, den Kinderclub durchzuführen. Ständig kommen Kinder und fragen, wann es denn endlich wieder losgehen würde und wir können ihnen nur sagen, dass wir es nicht wissen - vermutlich nicht mehr in diesem Jahr. Im August haben wir daher kleine Taschen mit Obst, Zahnbürsten, Kindermalbibeln, Stiften, Keksen, Luftballons und einem kleinen Briefgruß von uns als Mitarbeitern gepackt und an die Kinder verteilt. Die Freude war groß und wir haben es genossen, die Kinder zu sehen und uns ein wenig mit ihnen zu unterhalten.

Viele von ihnen nehmen nicht am staatlichen Fernschulprogramm über Fernsehen und Radio teil. Insbesondere die Kleinsten leiden besonders stark unter den aktuellen Beschränkungen. Theoretisch dürfen sie das Haus weiterhin nur für kurze Zeit am Tag verlassen. In unserer Nachbarschaft halten sich die Kinder aber kaum noch daran.

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