Projektwoche

Von Jonathan: In der vergangenen Woche haben wir an der Schule eine Projektwoche durchgeführt, die mit der Präsentation der Projekte und der Feier des 6. Schulgeburtstages endete. Ich habe ein Projekt zum Thema Vogelarten in und um Curahuasi durchgeführt.

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Abschluss des 2. Mutter-Kind-Kurses

Von Mandy: Vergangene Woche durften wir wieder einen Mutter-Kind-Kurs abschließen. Neun Mütter erhielten ein Zertifikat und dazu eine Bibel in einfacher Sprache. Wie beim letzten Mal waren alle Mamas ganz stolz. Dieses Mal hatten wir sogar den Schulleiter des Colegio Diospi Suyana, Christian Bigalke, eingeladen, ein paar Worte an die Mütter zu richten. Wir feierten den erfolgreichen Kursabschluss mit Kaffee und Kuchen, schönen Bildern und netter Gemeinschaft. Da sich alle Mütter auch weiterhin jede Woche treffen wollen, werden wir gerne weitermachen.

Wir freuen uns, dass diese Kurse so gerne angenommen werden, sehr viele Fragen gestellt werden und die Mamas meist sehr verbindlich kommen, was hier keine Selbstverständlichkeit ist. Jede Woche durften wir ein Thema wie beispielsweise Bindung und Beziehung zum Kind aufbauen, einen guten Schlafrhythmus finden oder Beikost einführen behandeln. Außerdem waren eine Physiotherapeutin (Vikky de Jager), eine Zahnärztin (Hanna Tielmann) und eine Kinderärztin (Martina John) zu Besuch im Kurs, um den Müttern gute Tipps zu geben. Neben Übungen, Massagen und Singspielen mit den Babys, wurden auch einfache Rückbildungsübungen mit den Mamas gemacht und über einen Bibelvers gesprochen. Wir hoffen, dass die Inhalte der Kurse und die Andachten Kreise in den Familien ziehen und Veränderungen in ihrem Leben bewirken. Vielen Dank an alle, die immer wieder für die Mutter-Kind-Kurse beten.

 

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Thema: Sexueller Missbrauch

Von Jonathan: Zurzeit beschäftigen wir uns am Colegio mit dem Thema "Sexueller Missbrauch". Mit den Schülern haben wir dies während der Klassenlehrerstunde thematisiert. Alle Schüler haben zum Abschluss einen Zettel erhalten, auf dem sie ankreuzen konnten, ob sie je Opfer von sexuellem Missbrauch wurden und gerne Hilfe hätten. Von weniger als 300 Schülern haben dies tatsächlich 31 Schüler bejaht. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

Das spiegelt leider peruanische Zustände wider. Peru liegt auf Platz 3 der Welt, was angezeigte Missbrauchsfälle betrifft. Eine Untersuchung in unserem Bundesstaat (Apurímac) hat ergeben, dass 78% aller Frauen Gewaltopfer durch ihren Partner wurden. Das sind wirklich erschreckende Zahlen, die einem wieder bewusstmachen, in welchen Zuständen manche Familien sind.

Wir haben dieses Thema auch am Dienstagabend in der Elternschule behandelt und auch ihnen die Möglichkeit gegeben, anzugeben, ob sie Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Die Auswertung dazu steht noch an.

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Mut angesichts von Ungerechtigkeiten

Von Jonathan: In dieser Woche durfte ich mit meiner Klasse den Schulgottesdienst für die Secundaria (7.-11. Klasse) vorbereiten und gestalten. Im Schulprogramm ist festgehalten, dass den Schülern auch gewisse Werte vermittelt werden sollen. In diesen Wochen geht es um valentía (Mut/Tapferkeit). Wir sollten etwas zu Mut in ungerechten Situationen vorbereiten. Dazu haben meine Schüler zwei Theaterszenen aufgeführt und ich habe anschließend die beiden Begriffe über die Theaterstücke definiert und aufgezeigt, dass Jesus mehr als große Tapferkeit bewiesen hat, als er sich zu Unrecht zum Tod am Kreuz verurteilen ließ (für und wegen uns!). Anschließend haben wir uns Daniel angeschaut, der sich zu Unrecht (für GOTT) in die Löwengrube hat werfen lassen. Eine Frage, die ich an die Schüler gerichtet habe, die sich selbst als Christen bezeichnen, war: Was wärest du bereit für GOTT zu tun? Hättest du Angst vor dem Maul eines Löwen oder würdest Du darauf vertrauen, dass GOTT Dich bewahrt? Jesus war bereit, sich für Dich zur Sünde machen zu lassen...

Vielen Dank an alle aus dem Gebetsbroadcast, die für die Vorbereitung und die Durchführung gebetet haben.

 

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Flöhe!

Es gibt hier viele Insekten, denen man nicht zu nahekommen will (Spinnen, Skorpione, etc.). Aber die haben uns bisher noch nicht wirklich Probleme gemacht. Aber eine Insektenart geht uns ständig auf die Nerven: Flöhe!

Man kann fast nichts gegen sie unternehmen. Immer, wenn wir vermuten, dass sich ein Floh bei uns breitmacht, werden die Klamotten sofort gewechselt und wir duschen einmal. Das ist zwar sehr viel Arbeit, aber nachts wach zu liegen und gegen den extremen Juckreiz anzugehen, ist auch keine Lösung. Die Flöhe sind gemeine Blutsauger und erzeugen regelrechte Bissstraßen auf dem Körper.

Manchmal springt einer in der Gemeinde zu einem rüber, des Öfteren bringt Luana einen aus dem Kindergarten mit und nach unserem Kinderclub wird immer geduscht. Das hört sich fies an, ist aber einfach unsere alltägliche Realität. Luanas Erzieherin erzählte uns, dass in ihrer Gruppe dauerhaft Flöhe seien. Kürzlich hat Mandy Luanas Erzieherin vertreten - prompt hatte sie einen Floh.

Bei Jaron entdeckten wir kurz danach auch eine Flohstraße auf dem Bauch. Wir suchten nach dem Floh und tatsächlich spazierte der gerade fröhlich beißend über Jarons Rücken (siehe Fotos).

 

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